Bauprojekt der Hamburger Hafenfähre "Reeperbahn"
1953-1955 Typ II ( Beginn Dez. 2011 )
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Von befreundeten Modellbauern des SMC-Singen-Hegau,
aus Pinneberg, Schleswig-Holstein
Zum Original:
Die Hamburger Hafenfähre Typ II ist hauptsächlich für den
Hafen- und Unterelbeverkehr gebaut worden,
mit eine Passagier-Anzahl von 470.
Die Typ II Fähren haben eine Länge von 26,95 Metern,
bei einer Breite von 7,21 Metern und einem Tiefgang von 2,54 Metern.
Dies alles ergibt ein Gewicht von 195 BRT.
Angetrieben werden die Typ II-Schiffe von einem Deutz-Diesel.
RGVM 536 (Zweitackter),
mit einer Leistung von 380 KW (234 PS) bei 500 U/Min.
Diese Leistung generiert ein Geschwindigkeit von bis zu 11 Knoten,
was auch dem linksdrehenden Schiffspropeller, (Schraube),
mit einem Durchmesser von 2,15 Metern zu verdanken ist.
Die von uns für dieses Bauprojekt ausgewählte Fähre
"Reeperbahn"
ist von den "Ottensener Eisenwerken", Hamburg 1954 bebaut worden.
Der Stapellauf erfolgte am 14.07.1954.
Im Liniendienst der HADAG,
"Hafendampfschiffahrt-Actien-Gesellschaft"
bietet die "Reeperbahn" im Hafendienst bis zu 470 Passagiern Platz,
für die Fahrten nach Cuxhafen (ca. 120 Km entfernt)
über die Niederelbe sind nur noch ca. 200 Passagiere zugelassen.
Seit 2010 ist die Hafenfähre als Ausflugsschiff
in St. Petersburg im Einsatz.
Nachdem wir den Bau unserer Hamburger Hafenbarkasse "Pauli"
(Krick Modellbausatz) und unserem Holsteinischen Tonnenleger "Karin" (Robbe-Bausatz)
abgeschlossen haben,
wollten wir uns an den Eigenbau einer Hafenfähre wagen.
Bislang haben wir nur Modellbausätze gebaut.
Der Bau dieses Schiffes sollte also eine besondere Herausforderung werden.
Die erste große Frage war nun,
woher sollten wir den Schiffsrumpf bekommen.
Nach tagelangem Kopfzerbrecen hatte unser Nachbar Axel die zündende Idee.
Er kannte jemanden vom SMC-Hamburg,
der Hamburger Hafenfähren für das Schiffsmuseum baute.
Zwei Anrufe und zwei Besuche später hatten wir unseren Rumpf und den unteren Teil der Aufbauten.
Gefertigt wurde das ganze aus Glasfaser.
Somit war der Grundstein für unser Projekt gelegt.
Als Bauplan dienen uns die Originalpläne, auch wenn diese ziemlich dürftig sind. (Maßangaben Fehlanzeige). Aber wenn es einfach wäre könnte es ja auch jeder ;)
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Am Ende soll folgendes herauskommen:
Also, los geht’s….
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Zuerst haben wir uns das Mitteldeck vorgenommen, als Material haben wir 4mm Sperrholz gewählt. Zuerst haben wir eine Schablone aus Pappe gefertigt die uns als Grundlage für das Decke diente.
Auf dem Bild oben seht ihr den ersten Teil der Aufbauten, es passt zwar alles vorne und hinten nicht, aber das wird sich noch ändern.
Das Ruder und die Motorwelle, sowie Motor und Servohalter haben wir in diesem Zuge gleich mitgemacht, oder anders- wenn nicht jetzt, wann dann? ;)
Nach einigen Schleifarbeiten war es nun Zeit das erste Deck einzukleben. Vorher wollten wir noch alle Holzteile lackieren. Da uns Väterchen Frost einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, sind wir auf die gute alte Pinselmethode ausgewichen. Obwohl ich gerne gewusst hätte ob Airbrushing bei Minustemperaturen und Windstärken bei 3-4 funktioniert hätte ;) Wohl eher nicht.
Im nächsten Step haben wir das Deck eingeklebt und die obere Bordwand mit 1,5 mm Polystyrol verstärkt. Um mehr Stabilität zu erhalten haben, habe wir das ganze gleich doppelt gemacht, immerhin wird hier das gesamte Gewicht der Aufbauten liegen. Die untere Schale des Aufbaues ist zudem nicht genau gegossen worden, insofern werden wir hier mit Spanten korrigieren müssen. Also ist an dieser Stelle Stabilität gefragt.
Nun war schleifen, schleifen und noch mal schleifen angesagt, alle Lücken und Unebenheiten haben wir zuvor gespachtelt. Der Rumpf ist durch die Glasfasermattten innen nicht eben, also mussten wir dies mit ordentlich Spachtel ausgleichen.
Nach dem der taube rechte Arm nach dem Schleifexess wieder nutzbar war, machten wir uns an die Öffnungen für die Türen. Diese haben wir zunächst angezeichnet und ausgesägt. An dieser Stelle noch mal einen herzlichen Gruß an meinen Freund den Dremel der mir einiges an Zeit und Mühen erspart hat.
Im Anschluss kam der Feinschliff, danach war für uns der erste Meilenstein des Modells erreicht.
Nun kommt der erste Teil des Aufbaus, ein erster prüfender Blick verriet uns, dass sehr viel Arbeit auf uns wartet. Prost Axel!! Den hinteren Teil und konnten wir durch eine Sperrholzplatte richten, da hier noch keine Fenster sitzen werden, haben wir auf Spanten verzichtet.
Mittlerweile sind gut 2 Monate vergangen und wir werden uns kommendes Wochenende mal mit dem Thema Spantenbau auseinandersetzen. Auch hier wird uns wieder Pappe als Vorlage dienen…..
Dies war nun der erste Teil unserer Baubeschreibung, der zweite folgt in Kürze...
Andreas Selle
Karin Bruns
Pinneberg
Der SMC-Singen-Hegau
bedankt sich für diesen Baubericht
Axel Baier
